What Are We Worth?
Über das Projekt
Eine Ausbildung in klassischer Musik ist teuer. Instrumente, Unterricht, Reisen, Meisterkurse — über diese Kosten wird selten gesprochen, aber sie bestimmen, wer überhaupt eintreten kann, wer bleiben kann und wer gezwungen ist zu gehen.
Wir werden in unterschiedliche Realitäten hineingeboren, und Studierende der klassischen Musik lernen selten, wie Geld in diesem Feld funktioniert.
What Are We Worth? macht dieses Schweigen hörbar.
Sechs Studierende der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik, Christopher Njapha, Inés Mariné Aguado, Jasmin Mönkkönen, Kenichi Kawabata, María Fernanda Castillo-Pinilla und Sahori Miwa, haben sich zusammengeschlossen, um die finanziellen und sozialen Realitäten ihres künstlerischen Werdegangs sichtbar zu machen. Durch Interviews, anonymisierte Audioberichte und eine multimediale Performance öffnen wir einen Raum, in dem über Geld, Privilegien und Zugehörigkeit offen gesprochen werden kann.
Am 22. Oktober 2026 versammeln wir uns im Palais Liechtenstein in Feldkirch zu einem Abend, der Konzert, Klanginstallation und moderierten Dialog vereint. Das Projekt wird durch die Impulse Privatstiftung gefördert. Es entsteht in Kooperation mit MICA – Music Austria. Betreut wird das Projekt von Dr. Martina Taubenberger.
Durch eine Sound-Installation aus persönlichen Audio-Statements, eine musiktheatralische Konzertperformance, Vorträge und Dokumentationsmaterial schaffen wir einen Raum für offenen Austausch.
Was wir bewegen wollen
- Stigma rund um finanzielle Prekarität abbauen
- Stimmen von Studierenden hörbar machen
- Finanzielle Kompetenzen von Studierenden stärken
- Scham im Zusammenhang mit Geld und mangelnder Finanzkompetenz adressieren
- Dialog über strukturelle und relative Armut anstoßen
